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Heisenberg-Campus: Ein gelungener Mix aus Gewerbe und Wohnen im Wissenschaftshafen Magdeburg

25. Februar 2020

Im Rahmen einer Ausschreibung hat AGROMEX auf Grundlage des Siegerentwurfs des Büros Hascher Jehle Architektur, Berlin von der Landeshauptstadt Magdeburg den Zuschlag für ein rund 15.500 m² großes Entwicklungsgrundstück in der Werner-Heisenberg-Straße im Wissenschaftshafen Magdeburg erhalten und wird dort unter der Bezeichnung Heisenberg Campus auf zwei Baufeldern Gewerbeflächen sowie ca. 130 Wohnungen in sieben Stadthäusern realisieren.

Über eine Projektgesellschaft werden wir in den nächsten Monaten einen Antrag zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans bei der Landeshauptstadt Magdeburg stellen. Nach Eintritt der Bestandskraft des Bebauungsplans und nach der Erteilung einer Baugenehmigung soll das Vorhaben mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 30.000 m² innerhalb einer reinen Bauzeit von voraussichtlich drei Jahren realisiert werden.

Auf dem Gelände des ehemaligen Handelshafens entwickelt sich der Wissenschaftshafen Magdeburg zu einem modernen Stadtquartier. In unmittelbarer Nähe zum Campus der Otto-Guericke-Universität entsteht ein Museums-, Wissenschafts- und Forschungsstandort an dem Gewerbe-, Wohn-, Dienstleistungsnutzungen durch die Lage zur Elbe auch mit Freizeit und Tourismus verknüpft werden sollen. Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und Automatisierung IFF sowie die Denkfabrik haben sich bereits in unmittelbarer Nachbarschaft zum Vorhabengrundstück angesiedelt.

Der neue Heisenberg Campus ist einerseits geprägt von der ehemaligen Handelshafen-Nutzung und noch bestehenden Gewerbebauten und andererseits durch die markante Lage am Wasser. Mit den jetzt durch die aufgegebenen Industrieflächen überplanbaren Flächen besteht die Chance, das Gelände identitätsstiftend neu zu besetzen.

Mit der Zonierung des Planungsgebiets auf der Grundlage des Masterplanes in zwei wohlproportionierte Baufelder entstehen klare stadträumliche Hierarchien und differenzierte Identitäten. Die Nord-Süd ausgerichtete grüne Mitte zwischen diesen Baufeldern, die sich mit ihrer Ausrichtung und Gestaltung an den historischen, denkmalgeschützten Gleisanlagen orientiert, bildet das Zentrum des Ensembles und wird zum identitätsstiftenden Element für das neue Quartier. Die großzügige Ost-West-Durchwegung bindet den grünen Binnenraum auf direktem Weg an die Werner-Heisenberg-Straße und das Sarajevo-Ufer an.

Mit der Bebauung im westlichen Baufeld können dort Büro- und Labor-Nutzungen sowie Möglichkeiten der Beherbergung angeboten werden. Die kammartige Gebäudestruktur lässt nicht nur eine hohe Flexibilität für unterschiedliche Größen der einzelnen Einheiten zu, sondern sichert auch die markante Adressbildung und autarke Nutzung der verschiedenen Bereiche. Für das östliche Baufeld wird eine offene Bauweise mit punktförmigen Stadthäusern vorgeschlagen. Alle Wohnungen erhalten durch die städtebauliche Konfiguration und die Ausrichtung der Gebäude einen hervorragenden Ausblick auf die Elbe oder zum grünen Innenbereich. Darüber hinaus haben die Wohnungen über die Elbe hinaus einen wunderbaren Blick auf den Elbauenpark, wo die Bundesgartenausstellung (BUGA) stattfand.

Wir freuen uns diesen außergewöhnlichen Standort in einmaliger Lage in den nächsten Monaten gemeinsam mit der Landeshauptstadt Magdeburg zu einem hochwertigen Quartier weiter zu entwickeln.