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Bauwelt Kongress 2017

15. Dezember 2017

Der Trend zu neuen Wohnhochhäusern ist bereits überall sichtbar. 97 von ihnen sollen in den kommenden fünf Jahren in ganz Deutschland in den Himmel wachsen, allein in Berlin sind 27 Türme bis 2022 geplant. Diese Zahlen machen deutlich, dass in Deutschland seit einiger Zeit das Konzept „Wohnhochhäuser“ angekommen ist. Zu diesem Thema „Zukunft Wohnhochhaus? “ wurde auf dem Bauwelt Kongress 2017 unter der Leitung von Boris Schade-Bünsow und Kaye Geipel mit Architekten, Stadtplanern, Professoren und Projektentwicklern diskutiert. Was muss das neue Wohnhochhaus können? Als Experimentierfelder für innovative Wohnformen können Wohntürme ideal auf die Bedürfnisse der Menschen von morgen zugeschnitten werden. Entscheidend ist eine Anbindung an das umgebende Stadtquartier und eine Abkehr von der Monofunktionalität der damaligen Bautypen. Damit sind Wohntürme nicht als die abschließende Antwort auf den Wohnraummangel in den Großstädten zu sehen, dennoch haben sie einen wichtigen Stellenwert als städtebauliche Sonderform, da sie einen Beitrag zur polyzentrischen Stadtentwicklung leisten können. Auch unser Hochhausprojekt an der Spree wurde in diesem Rahmen vorgestellt. Jüngst wurde die Baugenehmigung für die zwei Wohnhochhäuser mit 110 beziehungsweise 99 Metern und einem Apartmenthotel mit 60 Metern Höhe erteilt.